Gymnasiasten aus Lindlar modernisieren Rettungswagen

Schonender Transport für Schwerverletzte

v.l.: Norbert Grunwald (Volksbank Berg), Dr. Georg Ludwig (Bürgermeister von Lindlar) mit den Gewinnern und Vertretern des Gymnasiums.

Platz Zwei für Justus Kaufmann, Fabian Eich und Tilman Bruns beim
VDE/BMBF-Schülerwettbewerb „Invent a Chip“

Fahrten im Krankenwagen können für verletzte Personen unangenehm sein. Das wollen drei
elektronikbegeisterte Jugendliche aus Lindlar ändern. Justus Kaufmann (16), Fabian Eich
(16) und Tilman Bruns (15) vom Gymnasium Lindlar stellen ein neues Krankenwagenmodell
vor, dessen bewegliche Liege das Verrutschen des Patienten während der Fahrt verhindern
soll: „Beim Beschleunigen oder Bremsen des Krankenwagens, bei Gefälle sowie in Kurven
wird die Liege so geneigt, dass keine horizontalen Beschleunigungen auf den Patienten
wirken. Auf diese Weise können schwerverletzte Personen so schonend wie möglich
transportiert werden“, beschreiben sie ihr Konzept. Mit dieser Idee überzeugte das Team die
Jury des Schülerwettbewerbs „Invent a Chip“. Ihre smarte Krankenliege bescherte ihnen den
mit 2.000 Euro dotierten zweiten Platz. Zum 16. Mal veranstalteten das Bundesministerium
für Bildung und Forschung (BMBF) und der Technologieverband VDE bundesweit an über
3000 Schulen den Wettbewerb, der diesmal unter dem Motto „New Mobility“ stand. Im
Rahmen des VDE/BMBF-MikroSystemTechnik Kongresses in München präsentierten die
drei Schüler die Innovation der Öffentlichkeit.

Das Trio aus Lindlar setzte sich in einem großen Teilnehmerfeld durch. 2.150 Schülerinnen
und Schüler der Klassen acht bis dreizehn beteiligten sich bundesweit an „Invent a Chip“,
darunter 30 Prozent Mädchen.

Wir haben die Chipentwicklungsarbeit der Schüler immer dann unterstützt, wenn Arbeitsmaterialien angeschafft werden mussten. Als kleine Anerkennung für ihren Erfolg erhielten die drei Gewinner Einkaufsgutscheine der Aktionsgemeinschaft Lindlar von unserem Marektingleiter Norbert Grunwald