Firmenbank unter neuer Leitung

Wipperfürth, 16. Dezember 2020

Ab dem 1. Januar 2021 übernimmt Lars Kamphausen die Bereichsleitung der Firmenbank bei der Volksbank Berg

Oberberg/Rhein-Berg. Die Volksbank Berg hat ab 1. Januar 2021 einen neuen Bereichsleiter der Firmenbank. Lars Kamphausen ist Nachfolger von Mario Scheidt, der eine Karrierechance nutzt und in ein anderes Unternehmen wechselt. Der neue Stelleninhaber Lars Kamphausen kommt ursprünglich aus Erkelenz und ist ein Genossenschaftler durch und durch. Bei der Volksbank Erkelenz bestritt er seine Ausbildung und startete danach als Trainee in der Firmenbank. Seine weiteren Qualifikationen im Firmenkundengeschäft erwarb er bei zwei weiteren Volksbanken in Niedersachsen und ist dort zurzeit noch als stellvertretender Bereichsleiter tätig. Als neuer Bereichsleiter übernimmt Lars Kamphausen bei der Volksbank Berg die Verantwortung für alle Teilmärkte der Firmenbank und für die Abteilungen Baufinanzierung und Immobilien. Insgesamt arbeiten in diesem Bereich 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Lars Kamphausen ist 34 Jahre jung, verheiratet und hat drei Kinder. Für seine Familie, die zurzeit noch in Niedersachsen wohnt, ist er auf der Suche nach einem neuen Zuhause im Geschäftsgebiet der Bank. Bis dahin hat er vorübergehend seinen Zweitwohnsitz in Kürten.

 

Vorstandsmitglied Helmut Vilmar freut sich auf die tatkräftige Unterstützung von Lars Kamphausen (links) als Bereichsleiter der Firmenbank ab 1. Januar 2021 - Das Foto darf honorarfrei genutzt werden. (Volksbank Berg, Sonja Zimmermann)

Fünf Fragen an Lars Kamphausen

Bereichsleiter Firmenbank bei der Volksbank Berg ab 01. Januar 2021


Was treibt Sie an?

Gemeinsam mit meinem Team möchte ich die Rahmenbedingungen konsequent so ausgestalten, dass wir für die Menschen und Unternehmen in der Region der natürliche erste Ansprechpartner für alle finanziellen Fragestellungen und damit ein Stück weit Lebensbegleiter sind. Dazu gehört auch die bestehenden Konzepte weiter auszubauen und stetig zu verbessern.

 

Warum haben Sie sich für die Volksbank Berg entschieden?

Nach knapp acht Jahren als stellvertretender Bereichsleiter und einer sehr erfolgreich abgeschlossen Weiterbildung galt es für mich den nächsten Schritt zur Übernahme weiterer Verantwortung zu gehen. Dafür haben zwei wichtige Argumente eine Rolle gespielt. Zum einen wollte ich mit meiner Familie gerne zurück ins Rheinland. Denn meine Frau und ich sind hier geboren und aufgewachsen. Zum anderen stand fest, dass ich meinen Weg im genossenschaftlichen Finanzverbund bei einer Volksbank fortsetzen wollte. Ich bin sehr froh mit der Volksbank Berg wieder einen attraktiven Arbeitgeber gefunden zu haben, der beide Aspekte erfüllt.

 

Mit welchen Hobbys gestalten Sie Ihre Freizeit?

Bis 2016 habe ich aktiv im Heimatort Fußball gespielt. Aufgrund meiner Unterstützung bei kommunalen Aktivitäten musste ich dies dann reduzieren. Ansonsten findet man mich draußen auf dem Rennrad, beim Laufen und perspektivisch mal bei dem ein oder anderen Triathlon. Neben dem Sport bin ich leidenschaftlicher Koch und freue mich, wenn die Familientafel nach Corona mal wieder gefüllt ist.

 

Wie sehen Sie das Thema Nachhaltigkeit in der Bank?

Wir übernehmen als Bank für eine nachhaltige Zukunft in der Region Verantwortung und können gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Kunden viel bewegen. Entscheidend ist, dass alle mit anpacken und mit den kleinen Dingen anfangen. Ganz einfach für die Kunden ist zum Beispiel die Umstellung von papierhaften Kontoauszügen auf elektronische Kontoauszüge. Als Bank müssen wir mit den uns anvertrauten Vermögenswerten der Mitglieder und Kunden verantwortungsbewusst umgehen und deshalb unsere Nachhaltigkeitsstrategie ständig überprüfen und aktualisieren. Gerade auch in der Firmenbank können wir zum Beispiel mit der Begleitung von Investition in erneuerbare Energieversorgungssysteme, wie Solar- und Windparks und Biomasse, viel bewegen. Das gleiche gilt für die Beratung von Unternehmen, die zum Beispiel die Energieeffizienz ihrer Produktionsanlagen verbessern wollen. Nachhaltige Anlagen machen sich bereits heute vielfach für die Anleger bezahlt.

 

Welche Auswirkungen hat in Ihren Augen die Pandemie?

Die grauenhafte Coronapandemie hat unfassbar viel Leid für sehr viele Menschen gebracht und schonungslos Schwächen in nahezu allen Bereichen unseres Zusammenlebens aufgedeckt. Gleichzeitig ist die Pandemie ein Katalysator für alle Themen rund um die Digitalisierung. Hier wurde definitiv die ein oder andere Denkhürde auch eingerissen. Videokonferenzen und die Möglichkeiten zu Hause zu arbeiten, wären sonst noch nicht in diesem Umfang möglich. Inwieweit uns in der Region die Auswirkungen der Pandemie in der Form von Insolvenzen treffen werden, bleibt abzuwarten. Ich bin jedoch sehr hoffnungsvoll, weil wir dieses Jahr bisher sehr gut gemeistert haben und gut aufgestellt sind. Hier zahlt sich aus, dass wir als Genossenschaftsbanken kurze Wege haben und das Geschäftsmodell für die Zukunft gut gewappnet ist