Jahrespressekonferenz 2018

Erfolgreicher Kurs setzt sich fort

Die Volksbank Berg eG setzt den erfolgreichen Kurs der beiden Ursprungshäuser nach der Fusion fort — Optimismus für 2018.

Der Vorstand der Volksbank Berg eG. V.l.: Franz-Günter Fehling, Christoph Gubert, Volker Wabnitz, Helmut Vilmar, freuen sich über ein erfolgreiches erstes Jahr nach der Fusion

Unsere Bank setzt ihren Erfolgskurs weiter fort. Die Herausforderungen im Zuge der Fusion haben die Mitarbeiter somit bestens gemeistert. Denn rückwirkend zum 1. Januar 2017 verschmolzen die Raiffeisenbank Kürten-Odenthal und die Volksbank Wipperfürth-Lindlar zur Volksbank Berg eG. In der Finanzwelt im Bergischen Land verbindet die Genossenschaft somit den Rheinisch-Bergischen mit dem Oberbergischen Kreis. Und die Zahlen entwickelten sich ebenso positiv wie die Bewältigung der Fusion. Dies gaben unsere Vorstandsmitglieder Christoph Gubert, Franz-Günter Fehling, Helmut Vilmar und Volker Wabnitz in der Pressekonferenz Mitte Februar 2018 bekannt.

Rückblick Fusion – alles richtig gemacht
Franz-Günter Fehling blickt mit seinen Vorstandskollegen positiv auf die Fusion zurück: „Wir haben alles richtig gemacht. Trotz der zeitlichen Herausforderung haben Vorstand, Aufsichtsrat, Mitarbeiter und Betriebsrat der neuen Volksbank Berg eG die Arbeiten rund um die Fusion bestens gemeistert. Die Bank ist nach wie vor hervorragend für den Wettbewerb aufgestellt und wir blicken den Herausforderungen am heimischen Bankenmarkt positiv ins Auge“, so Fehling. Definitiv wird die Volksbank das Grundprinzip der Genossenschaftsbanken weiterleben. „Bei uns steht nicht die Gewinnmaximierung im Vordergrund, sondern die "Hilfe zur Selbsthilfe" und die finanzielle Grundversorgung der Mitglieder und Kunden.“, so Fehling.
 
Erneut Kreditwachstum
"Rund 50.000 Privat- und Firmenkunden setzen in Vermögens- und Finanzierungsfragen auf die Beratungsleistung unserer Bank. Ich freue mich über dieses Vertrauen in unsere regional verankerte, mitgliederorientierte Bank", sagt Volker Wabnitz. Dank eines anhaltenden Kundenzuspruchs sowie einer robusten konjunkturellen Entwicklung konnte die Bank im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 ihr Kreditgeschäft erneut ausweiten und weitere Marktanteile hinzugewinnen. Zum Jahresende 2017 betrug das gesamte Kreditvolumen der Bank 954 Millionen Euro und damit 46 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Als Erfolgsfaktoren beurteilten unsere Vorstände die sehr individuelle Beratung, das persönliche Vertrauensverhältnis zwischen Beratern und Kunden und die sehr gute Kenntnis der Region. "Es ist mir ein Anliegen, dass wir den Wettbewerbsvorsprung auch in den nächsten Jahren ausbauen können“, so Vorstand Wabnitz weiter. Dazu werde weiterhin im erheblichen Umfang unter anderem in die digitalen Kundenkanäle investiert. In einem stabilen konjunkturellen Umfeld mit niedrigen Insolvenzzahlen und weiterhin hohen Kreditvergabestandards wuchsen die Kreditbestände auf der Firmenkundenseite sowie bei den Privatkundenkrediten. 

Stetiger Einlagenzuwachs
Die fusionierte Bank refinanziert sich maßgeblich über Kundengelder aus der Region, die als Immobilien-, Privat- oder Firmenkredite wieder in die Region zurückfließen. Dem gewachsenen Kreditvolumen steht dementsprechend ein Zuwachs des Kundenanlagevolumens um rund 58 Mio. Euro auf 1.372 Mio. Euro gegenüber. „Besonders bemerkenswert ist auch die Entwicklung im Wertpapiergeschäft“, so Volker Wabnitz. Zum 31. Dezember 2017 betrug das betreute Depotvolumen und Unionvolumen insgesamt 450 Mio. Euro. Dividenden sind laut Wabnitz eine echte Alternative zu den aktuellen Tiefzinsen. Er ist überzeugt: „Die Dividenden werden auch in diesem Jahr wieder eine große Rolle bei den Anlageentscheidungen spielen.“ Entsprechend der Entwicklung der Einlagen und Kredite kletterte auch die Bilanzsumme nach oben. Zum 31. Dezember 2017 lag diese vorläufig bei 1.130 Millionen Euro.

Starkes Standbein – das Immobiliengeschäft
Auch der Immobilienservice unserer Bank - zusammengesetzt aus dem ursprünglichen Immobilienservice der Raiffeisenbank und der Volksbank Immobilien Service GmbH – vermeldet ein erfolgreiches Jahr 2017. Und dies sowohl im Vermittlungs- als auch im Bauträgergeschäft. 116 Verkehrswertermittlungen, 62 Vermietungen und 97 Immobilienver-mittlungen mit einem Kaufpreisvolumen von über 33 Mio. Euro wurden 2017 umgesetzt. Hinzu kommen Wohnungsverkäufe aus dem Bauträgergeschäft der GmbH mit einem Kaufpreisvolumen von über 2 Mio. Euro. Damit blickt die Bank sehr positiv in das Jahr 2018.

Engagement (Crowdfunding/Vereinswettbewerb/Spenden)
Gesellschaftliches Engagement ist für uns selbstverständlich. „Wir legen besonderen Wert auf Nachhaltigkeit und den persönlichen Kontakt zu denjenigen, die wir unterstützen, und engagieren uns auch privat vor Ort, zum Beispiel als aktive Mitglieder in den ortsansässigen Vereinen“, berichtete Helmut Vilmar. Als regional verwurzeltes, mittelständisches Unternehmen in der Region unterstützte die Bank erneut viele gemeinnützige Projekte aus den Bereichen Jugend, Kultur, Sport, Bildung und Soziales mit 186.000 Euro. Zusätzlich verwirklichten fünf Vereine im vergangenen Jahr ihre Projekte über die Crowdfunding Plattform der Bank und sammelten dort insgesamt 18.175 Euro. Für jeden Unterstützer von mindestens 5 Euro legte die Volksbank Berg nochmals 5 Euro oben drauf. Außerdem wurden 2017 über den Vereinswettbewerb auch wieder 10.000 Euro für drei Vereine als Preisgeld ausgegeben. Der Wettbewerb wird in 2018 fortgesetzt und die Bewerbungsphase läuft noch bis 18. Februar! Infos hierzu gibt es auf der Internetseite der Bank www.volksbank-berg.de. Als weiteren Bonus kommen Vereine bei uns außerdem in den Genuss eines kostenfreien Girokontos, wenn dieses online geführt wird. Aber auch das Ehrenamt wird bei der Bank groß geschrieben. Sie ist Mit-Initiator von zwei Ehrenamtspreisen in der Region: dem „Odenthaler“ und „KürtenEnga-giert“.


Nachhaltigkeitsbilanz
„Unser Geld fließt nicht nach irgendwo.“, betont Helmut Vilmar und präsentiert die Zahlen rund um Steuern und Investitionen in der Region. Seit 124 Jahren ist die Bank in Bergisch Gladbach-Schildgen, Kürten, Lindlar, Odenthal und Wipperfürth zu Hause. Getragen wird sie von 19.871 Mitgliedern. An die heimische Wirtschaft vergab die Volksbank Berg Aufträge in Höhe von über 2,3 Mio. Euro. Bund, Länder und Kommunen erhielten Steuerzahlungen von 3,4 Mio. Euro. Die 232 Mitarbeiter unterstützen mit einer Kaufkraft von 6,75 Mio. Euro ebenfalls die heimische Wirtschaft.

Zentrale Themen Regularien & Digitalisierung
Einer der Gründe zur Fusion war die Bewältigung der immer steigenden Regularien. „Viele der Regulierungsvorschriften zur Bewältigung der Finanzkrise sind zwar schon erledigt, doch mit den zunehmenden Erwartungen an die beaufsichtigten Institute durch die EBA, die ESMA sowie die EZB gibt es bei vielen Dokumenten einen Umfang, der die Effektivität zum Teil infrage stellt.“, kritisiert Vorstand Christoph Gubert. Um die Tragweite der Vorschriften zu verdeutlichen, gibt er einen umfangreichen Überblick der 2018 anzuwendenden Vorschriften sowie anstehenden Neuerungen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. „Kundenorientierte, verantwortungsvolle Beratung wird bei uns seit jeher praktiziert“, betont Christoph Gubert und bedauert, dass die EU die Genossenschaftsbanken mit allen anderen Instituten über einen Kamm schert. Dass die Genossenschaftsbanken die gleichen Regularien erfüllen müssen, wie Großbanken, sehen die Bankvorstände kritisch.

Wir bleiben auch im Bereich der Mobile Apps und den neuesten Bezahlsystemen im Trend. Christoph Gubert präsentiert einige der aktuell verfügbaren Apps der Genossenschaftlichen Finanzgruppe. Vom Banking über Zahlungsverkehr, Vermögensverwaltung, Liquidität und Immobilien, bietet die Gruppe ein umfassendes Spektrum an mobilen Leistungen. Mit der Bezahlfunktion per Smartphone (mit der digitalen Bankkarte) wird die genossenschaftliche FinanzGruppe ab Juli 2018 in die Fläche gehen. Spätestens ab Dezember 2019 können sämtliche Genossenschaftsbanken die digitalen Bankkarten anbieten. Gubert erläutert: „Mit den digitalen Bankkarten tragen wir den geänderten Kundenbedürfnissen Rechnung, denn die Nutzung des Smartphones für verschiedenste Services gehört für die Verbraucher zum Alltag. Wir überführen die Bankkarten als beliebtestes unbares Zahlungsmittel ins digitale Zeitalter und erweitern für unsere Kunden das Spektrum der Bezahlmöglichkeiten". Auch bei der Kommunikation bleibt die Volksbank am Ball. Informationen per Facebook gehören zum Alltag.

Herausforderungen & Ausblick 2018
In 2018 wird die Bank noch enger zusammenwachsen. „Wir haben durch die Fusion in 2017 wirklich viel gemeistert, aber jetzt gilt es auch im Alltag zusammenzuwachsen.“, so Gubert. Investitionen in Geschäftsstellen stehen in diesem Jahr genauso auf der Agenda, wie die Vorbereitung auf die Migration von bank21 auf agree21. „Die Volksbank Berg eG ist hervorragend aufgestellt und versteht sich als Wirtschaftsmotor. Wir sind daher optimistisch, dass es in unserem strukturstarken Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreis und bei unserer Bank auch 2018 fortgesetztes Wachstum geben wird“, prognostizierte Christoph Gubert abschließend.